
Ambulant betreutes Wohnen mit Tierschutzhunden als Alltagshelfer

Unser Angebot des ambulant betreuten Wohnens mit Hund richtet sich an Menschen, deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufgrund besonderer Lebensumstände und sozialer Schwierigkeiten, wie z.B. soziale Isolation, stark eingeschränkt ist.
Für wen ist die Hilfe?
Dieses Hilfsangebot unterstützt Menschen, die durch langfristige seelische, geistige oder körperliche Erkrankungen in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe beeinträchtigt sind. Unser Ansatz verbindet Hilfe bei sozialen Schwierigkeiten mit der Integration eines Hundes als Sozialpartner. Die Klienten sollten bereit sein, einen Hund aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen und an gemeinsamen Trainings teilzunehmen.
Wie helfen wir?
Unsere sozialpädagogischen Mitarbeiter von K+X begleiten und unterstützen die Klienten durch verschiedene Maßnahmen, darunter:
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Alltagsbewältigung: Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und Förderung einer selbständigen Lebensform.
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Beratung: Handlungsorientierte Beratung in beruflichen Fragen und bei der Entwicklung einer Lebens- und Zukunftsperspektive.
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Krisenbewältigung: Hilfe bei der Bewältigung von Konflikten und Krisen.
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Materielle Sicherung: Unterstützung bei der Sicherung der materiellen Lebensgrundlagen.
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Behördengänge: Hilfe im Umgang mit Ämtern und Institutionen.
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Beziehungsfähigkeit: Förderung der sozialen Kompetenzen und Beziehungsfähigkeit.
In enger Zusammenarbeit mit der zertifizierten Hundetrainerin und Tierärztin Astrid Galka wird ein passender Hund ausgewählt und in gemeinsamen Trainingseinheiten ausgebildet, um ein harmonisches Team aus Klient und Hund zu formen.
Was soll die Hilfe bewirken?
Ziel unserer Hilfe ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen und sozialen Problemen einen zuverlässigen Sozialpartner an die Seite zu stellen, der:
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Unterstützung im Alltag bietet
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Soziale Isolation überwindet
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Eine sinnvolle Aufgabe im Leben gibt
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Bei der Bewältigung von Traumata hilft
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Die physische und psychische Gesundheit fördert
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Teilnahme an der Gesellschaft ermöglicht
Gleichzeitig wird im Rahmen des Tierschutzes einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause gegeben, wobei dieser Prozess professionell begleitet wird.
Unsere Aufgabenstellung zielt auf die Normalisierung, Integration und die möglichst weitgehende Unabhängigkeit unserer Klienten ab.
Wie ist der Weg zur Hilfe?
Das ambulant betreute Wohnen mit Hund ist eine Leistung nach dem Sozialgesetzbuch (§ 53 SGB XII in Verbindung mit § 2 SGB IX und der Verordnung nach § 60 SGB XII sowie gemäß § 67/68 SGB XII) und kann als Eingliederungshilfe beim zuständigen Eingliederungsamt (Amt für Jugend und Inklusion) beantragt werden.